Montage

Montage

1. Sensor befüllen

Grünen Gießkopf abschrauben und Keramiksensor randvoll mit Wasser füllen. Sensor möglichst vorher schon einige Minuten wässern.

2. Sensor verschließen

Gießkopf aufsetzen und bis zum Anschlagring fest zusammenschrauben (nicht überdrehen). Sensor muß luftdicht verschlossen sein. Sensor kann auch unter Wasser zusammengeschraubt werden (siehe jedoch Kontrolle).

3. Sensor wässern

Die mit Wasser gefüllten und fest verschraubten Tropf-Blumat müssen mindestens 1 Stunde gewässert werden, damit sich das Tonmaterial mit Wasser vollsaugen kann und der durchs Zusammenschrauben entstandene Überdruck abgebaut wird.

4. Zufuhrschlauch verlegen

In der Zwischenzeit wird der Zufuhrschlauch in seiner gesamten Länge verlegt und die Schlauchverbindung zum Druckreduzierer oder Hochtank hergestellt. Den Schlauch eventuell 5 Minuten in heißes Wasser oder ausgerollt in die Sonne legen, dann läßt er sich leichter handhaben. (Schritt 4 kann auch zurückgestellt werden - siehe Tips.)

5. Sensoren einstecken

Stop! Zuerst die Erde mehrmals kräftig gießen! Am besten 2-3mal mit der Gießkanne im Abstand von 10 Minuten wässern, so daß die Erde fast etwas zu naß ist. Die Sensoren dürfen nicht in die trockene oder mäßig trockene Erde eingesetzt werden. Die Tropf-Blumat sind im Abstand von ca. 20-25 cm in Wurzelnähe in die Erde bis zur Einstecktiefe zu setzen. Die Oberkante der porösen Tonfläche soll ca. 1 cm tief in der Erde stecken. Auf guten Erdkontakt des Kegels ist zu achten.

6. Sensoren anschließen

Dort wo Sensoren eingesteckt wurden, wird der vorbeiführende Zufuhrschlauch mit der Schere durchgeschnitten und die T-Anschlußstücke des Tropf-Blumat hier eingesetzt. Es lassen sich auch vorher einzelne Schlauchstücke ablängen, um die Tropf-Blumat miteinander zu verbinden. Die T-Stücke müssen fest sitzen, der Schlauch darf nicht geweitet werden. Leicht und einfach geht das Aufschieben durch Anfeuchten des T-Stückes. Gleitmittel, wie Seife oder Fett, dürfen beim Aufschieben nicht verwendet werden. Auf die richtige Position der T-Stücke ist zu achten, sie lassen sich später nicht mehr verdrehen.

7. Sensoren einstellen

Zuerst die Anlage komplett montieren, dann ist noch Zeit, um die Einstellung vorzunehmen (siehe Richtig einstellen)

8. Verteiltropfer anschließen - sofern geplant

Vom Tropfschlauch 25-30 cm lange Stücke abschneiden und auf die Tüllen der Verteiltropfer schieben. Der Verteiltropfer mit nur einer Schlauchtülle wird am Ende der Tropferkette verwendet. Anschließend die Kette am Tropfschlauch vom Tropf-Blumat aufstecken und beliebig im Wurzelbereich der Pflanzen verlegen.
Bei der Verwendung von Verteiltropfern müssen die Sensoren zusammen mit den Verteiltropfern eingestellt werden (siehe Richtig einstellen).

Tropfblumat richtig einstellen

Vorher

Wasserhahn aufdrehen, den Schlauch unter Druck setzen; dabei auch prüfen, ob die Steckverbindungen dicht sind.

Probelauf

Stellschraube am Gießkopf aufdrehen (nach links gegen den Uhrzeigersinn), aus dem Tropfschlauch kommt ein kräftiger Wasserstrahl. Für Altanlagen: Prüfung des vollen Wasserdurchflusses, eventuelle Verstopfungen beseitigen (siehe Pflege).

'Tropfabstand'

Der Abstand der Tropfstelle zum Sensor beeinflußt die Dauer und Menge der Bewässerung (siehe unten). Standard: Der Tropfschlauch muß am Gießkopf etwa 8 cm überstehen.

Standard Einstellung

Stellschraube langsam zudrehen (nach rechts im Uhrzeigersinn), bis der Tropfen am Tropfschlauch gerade noch hängen bleibt ! Diese 'Nulleinstellung' ist wichtig, damit der Sensor bei ausreichender Feuchtigkeit (nach einem Regen) selbsttätig schließt.

Zugabe

Dann die Stellschraube um 2 Markierungspfeile weiter zudrehen!

Korrekturen

An den folgenden Tagen - etwa 1 Woche lang - die Sensoren kontrollieren, am besten früh morgens: Wenn die Erdoberfläche deutlich trockener wird sollte das Tropfen beginnen - andernfalls Stellschraube mehr aufdrehen. Bei noch nasser Erde (nach einem Regen) darf kein Tropfen mehr allmählich herausquellen - andernfalls Stellschraube zudrehen. Dabei genügt meistens die Verstellung um ½ Markierungspfeil. Die Einstellung erfordert also etwas Feingefühl!